Stadtgruppe Münster
Eine Untergruppierung der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e.V.

Jahresprogramm 2022

DatumTitelReferent
21. Januar 2022 Pamir- National Geographic Expedition zum „Dach der Welt“Dr. Philipp Wagner, Allwetterzoo
18. Februar 2022    Borneo…. eine Reise nach Sarawak, Malaysia.Stefan Ziesmann
11. März 2022*Zwischen Tempeln und Theater – auf Salamandersuche in LykienFelix Hulbert,
Zoo Frankfurt
15. April 2022Auf der Suche nach einer der seltensten und bizarrsten Echsen der Welt – Der Pinocchioanolis (Anolis proboscis) in Ecuador.   Christian Langner, Allwetterzoo
20. Mai 2022Thailand, Traumziel AsiensDr. Peter Janzen
17.-19. Juni 2022DGHT AG Agamen und Leguane Tagung und Abendvortrag der DGHT Stadtgruppe Münster
17. Juni 2022Agamen Afrikas Dr. Philipp Wagner, Allwetterzoo
15. Juli 2022Mantodea – Gottesanbeter*innen in der Natur und im Terrarium Dr. Wolfgang Hickler, Gelsenkirchen
19. August 2022Sommerfest – „Grillen“ (und andere Insekten) im Allwetterzoo
16. September 2022Plattschwanzgeckos – die Gattung Uroplatus im Freiland und Terrarium Dr. Philip-Sebastian Gehring, Bielefeld
21. Oktober 2022„Uganda – Perle Afrikas“ Sönke Frahm, Norderstedt
18. November 2022Impressionen aus der Garage – Terrarienbau und Einrichtung Philipp Beines, Ascheberg
16. Dezember 2022Haltungsberichte von der Mallorca-Geburtshelferkröte und Wandelnen Blättern. Anschl. Weihnachtsfeier im
Restaurant „Irodion“, Mecklenbeck.
Jochen Scholdei, Allwetterzoo

*Der März-Termin findet am zweiten Freitag des Monats statt, nicht, wie üblich, am dritten Freitag!

Weitere Termine folgen

Die Veranstaltung findet immer am 3. Freitag im Monat in der Zooschule des Allwetterzoos statt.

Veranstaltungsbeginn jeweils um 19:00 Uhr (Der Zooeingang ist geöffnet von 18:30 bis 19:00 Uhr)

Gasthörer bei Vorträgen sind jederzeit herzlich willkommen – eine Mitgliedschaft bei der DGHT ist nicht erforderlich.

Unkostenbeitrag: 3,00 Euro                         

Nach den Vorträgen wollen wir im griechischen Restaurant „Irodion„, Mecklenbecker Str. 345, 48163 Münster, einkehren.

2nd Meier Symposium

SAVING TURTLES FROM EXTINCTION
Honoring the lifetime work of Ingrid & Elmar Meier

Anbei das Programm für das Symposium Ende des Monats.
Neben den Vorträgen enthält es auch ein paar Hinweise zum Rahmenprogramm und dem Allwetterzoo. Da wir auch internationale Gäste begrüßen werden ist es in Englisch gehalten.

Wir freuen mich, dass Chimaira mit einem Buchstand dabei sein wird und auch Simon Rouot seine tollen Bilder zeigen wird.

Vortrag am 20. Mai 2022 – Thailand, …eine herpetologische Reise in den verschiedenen Landesteilen

Liebe Mitglieder und Freunde der DGHT-Stadtgruppe Münster,

wir freuen uns, euch am Freitag, den 20. Mai, zum Vortrag

Thailand, …eine herpetologische Reise in den verschiedenen Landesteilen“

in der Zooschule des Allwetterzoos begrüßen zu dürfen.
Der Vortrag findet wie üblich am 3. Freitag des Monats statt.
Einlass ab 18.45 am Haupteingang des Allwetterzoos.
Vortragsbeginn 19.00Uhr in der Zooschule.

Gäste sind herzlich willkommen.

Herzliche Grüße,
Jochen & Christian

Es werden Bilder aus vier Reisen nach Thailand und in jeweils verschiedene Landesteile präsentiert. Der Schwerpunkt liegt auf herpetologischen Funden, aber auch andere zoologische und floristische Funde werden gezeigt. Eindrücke aus dem Alltag in Bangkok und von wichtigen touristischen Zielpunkten, wie Tempel und der Chatuchak-Markt dürfen nicht fehlen.

Glyphoglossus molossus
Ahaetulla prasina

Vortrag am 15. April 2022 – Auf der Suche nach einer der bizarrsten und seltensten Echsen der Welt. Biodiversität im Nebelwald und Páramo in Ecuadors Anden

Liebe Mitglieder und Freunde der DGHT-Stadtgruppe Münster,

wir freuen uns, euch am Freitag, den 15. April, zum Vortrag

„Auf der Suche nach einer der bizarrsten und seltensten Echsen der Welt.
Biodiversität im Nebelwald und Páramo in Ecuadors Anden“

in der Zooschule des Allwetterzoos begrüßen zu dürfen.
Der Vortrag findet wie üblich am 3. Freitag des Monats statt.
Einlass ab 18.45 am Haupteingang des Allwetterzoos.
Vortragsbeginn 19.00Uhr in der Zooschule.

Gäste sind herzlich willkommen.

Herzliche Grüße,
Jochen & Christian

Das südamerikanische Land Ecuador, das wie der Name schon andeutet, vom Äquator durchschnitten wird, gehört zu den artenreichsten Ländern der Erde.  Für südamerikanische Verhältnisse ist es ein relativ kleines Land und erreicht in etwa die Landesfläche Großbritanniens. Ecuador weist eine unglaubliche Artenvielfalt auf und rangiert unter den artenreichsten Ländern, nach Brasilien und Kolumbien, weltweit an dritter Stelle. Als sogenannter Biodiversitätshotspot sind viele Arten hier endemisch, das heißt sie sind für die Region einzigartig und kommen nur hier vor. Viele dieser Arten sind zudem durch die vielfältigen negativen Umweltveränderungen des Menschen hochgradig bedroht. Ein Großteil der Biodiversität in dieser gefährdeten Region ist sogar noch völlig unbekannt und droht auszusterben, noch ehe sie der Wissenschaft überhaupt bekannt geworden ist.

Diese ohnehin schon enorme Vielfalt tropischer Ökosysteme erreicht in Ecuador ungeahnte Ausmaße. Hierzu trägt vor allem die besondere geografische Lage bei. Das Land wird von der Kordillere der Hochanden geteilt. So einzigartige Lebensräume wie die Paramos, die andinen Nebelwälder, die pazifischen Küstenregenwäldern im Westen und das amazonische Tieflandregenwaldgebiet im Osten, ließen eine enorme Palette an ökologischen Nischen entstehen.   Der berühmte Galapagos Archipel gilt als das Paradebeispiel für Evolution schlechthin. Hier festigte Charles Darwin seine Evolutionstheorie zur Entstehung der Arten. Alexander von Humboldt und sein Reisegefährte Aimé Bonpland erforschten in den Andenregionen Ecuadors die höchsten Vulkane Chimborazo und Cotopaxi. Mit seinen hier gewonnenen Erkenntnissen gilt Humboldt als Gründer der Tropenökologie und Pflanzengeographie. Beeindruckt von der Vielzahl der Pflanzen der Andentäler stellte er ab 1809 Hochrechnungen zur Biodiversität mit außerordentlicher Präzision an, die noch heute beeindrucken. Deshalb ist es umso tragischer, dass gerade diese Regionen heute zu den gefährdetsten Lebensräumen gehören. Die Tier- und Pflanzenwelt hat etliche Superlative zu bieten. So kommen in Ecuador über 1600 Vogelarten vor. Das sind mehr Arten, als es zusammengenommen in Europa und Nordamerika gibt.  Birdwatcher und Ökotouristen aus der ganzen Welt kommen hier her, um so bekannte neotropischen Arten wie Quetzal, Roten Felsenhahn, Motmots, Tangare oder verschiedenen Tukan- und Araarten zu beobachten. Aus Ecuador sind bis heute allein 140, der nur in der Neuen Welt beheimateten, etwa 370 Kolibriarten beschrieben worden.

Aber auch die „nichtbefiederte“ Herpetofauna dieses tropischen Landes ist enorm vielfältig und so sind von hier etwa 580 Amphibienarten bekannt. Damit liegt Ecuador hier an dritter Stelle.  Mit etwa 480 Reptilienarten hat Ecuador, bezogen auf die Landesfläche sogar die größte Artendiversität weltweit.

Eine der außergewöhnlichsten hier vorkommenden Reptilienarten ist der, mit seinem optisch äußerst bizarr anmutenden Nasenfortsatz ausgestattete Pinocchioanolis (Anolis proboscis). Eine kleine zu den Leguanverwandten gehörende Echse, die nur in einem winzigen Nebelwaldschutzgebiet um den, vor allem bei Birdwatchern beliebten Ort Mindo, vorkommt. Die kleine Echse mit dem unverwechselbaren Horn auf der Nase, galt seit ihrer Entdeckung Anfang der 1950er Jahre, als verschollen und war nur von einem einzigen männlichen Exemplar, welches der wissenschaftlichen Erstbeschreibung zugrunde lag, bekannt.  Es stand schon zu befürchten, dass dieses skurrile Kleinod der Evolution ausgestorben ist, bevor es vor einigen Jahren, eher durch Zufall, von einem Ornithologen, wiederentdeckt wurde. Im Jahre 2014 gelang es auch dem Vortragenden Christian Langner vom Allwetterzoo Münster, diese seltene Echse in ihrem Lebensraum zu beobachten und fotografisch zu dokumentieren. Darüber hinaus werden weitere Reptilien- und Amphibienarten aber auch viele andere Tiere und Pflanzen, vor allem der alpinen Hochlandsteppen der Paramos sowie der artenreichen Nebelwälder Ecuadors, vorgestellt. An einigen Stellen wird auch auf wissenschaftshistorisch bedeutsame Orte eingegangen, die an das Wirken des berühmten deutschen Naturforschers Alexander von Humboldt in Ecuador erinnern.

Vortrag am 11.03.2022 – „Zwischen Tempel & Theater – Auf Salamandersuche im östlichen Lykien“

Liebe Mitglieder und Freunde der DGHT-Stadtgruppe Münster,

wir freuen uns am Freitag, den 11. März, unseren Freund, Vorsitzenden der DGHT-Stadtgruppe Frankfurt und Frankfurter Zookollegen Felix Hulbert, mit seinem Vortrag

„Zwischen Tempel & Theater – Auf Salamandersuche im östlichen Lykien“

in der Zooschule des Allwetterzoos begrüßen zu dürfen.

Bitte beachten Sie, dass der Vortrag nicht wie üblich am 3. Freitag des Monats stattfindet, sondern aus terminlichen Gründen, um eine Woche vorgezogen wurde.

Es gelten die 2G-Regeln.

Einlass ab 18.45 am Haupteingang des Allwetterzoos

Vortragsbeginn 19.00Uhr in der Zooschule

Gäste sind herzlich willkommen.

Im Anschluss an den Vortrag kehren wir im Gasthof „Iridion“ in Mecklenbeck, ein. Auch hier sind die geltenden Coronabestimmungen zu beachten.

Herzliche Grüße,
Jochen & Christian

Der östliche Teil des antiken Lykien ist unter Türkeibesuchern sehr beliebt, befinden sich doch einige der bekanntesten Urlaubsziele zwischen Kemer und Antalya. Aber nicht nur Badetouristen kommen auf ihren Spaß, sondern auch für Kulturinteressierte hat die lykische Küstenregion sehr viel zu bieten. Einer der bekanntesten Lykier dürfte wohl der im 4. Jahrhundert lebende Bischof von Myra gewesen sein, den hierzulande jedes Kind kennt, denn es handelt sich um den heiligen Nicolaus. Zwischen all diesen kulturell hoch interessanten Stätten wie Myra, Olympos, Phaselis und dem bereits in Pamphylien liegenden Termessos, befinden sich aber noch ganz andere Schätze in dem Karstgestein der Küstenregion: Die Lykischen Salamander. Waren bis vor wenigen Jahren lediglich 3 Arten der ehemaligen Gattung Mertensiella aus der im Vortrag besprochenen Region bekannt, so hat sich der Wissensstand um diese heimlichen Vertreter der Amphibien deutlich erweitert. Heute werden die Vertreter an der Lykischen und Pamphylischen Küste einer eigenen Gattung, den Lyciasalamandra zugerechnet. In jüngerer Zeit sind verschiedene Arten beschrieben worden, welche aber der allgemeinen Meinung nach lediglich Unterartstatus zu dem bekannten Lyciasalamandra billae darstellen. Während eines kurzen Winteraufenthaltes konnten sieben verschiedene Terra typica der dortigen Salamander zwischen Tempel und Theater aufgesucht werden. Ebenso wird die Begleitherpetofauna des Gebietes anhand einiger Beispiele vorgestellt.

AG Leguane/ Agamen 17.-19.6.2022

Vom 17. bis zum 19.06.2022 findet die Agamen und Leguantagung statt.

Freitag 17.06

20.00 – 21.45 Philipp Wagner, Allwetterzoo Münster; Agamen Afrikas

Samstag 18.06.

10.00                  Begrüßung

10.15 – 10.45 Philipp Wagner, Allwetterzoo Münster; „Das ACCB in Kambodscha – ein Artenschutzprojekt des Allwetterzoos Münster“

10.45 – 11.15 Jürgen Starkes, Thomas Ackermann, Aachen; „Ein sandiger und nebliger Weg – zur Haltung und Nachzucht von Phrynocephalus arabicus

Pause

11.30 – 12.00 Dennis Kuhlmann, Essen; „Anolis roquet summus – ein Evergreen im Paludarium“

12.00 – 12.30 Kristina Theobald, Allwetterzoo Münster; „Ein rüstiger Rentner – Haltung und Zucht von Polychrus peruvianus im Allwetterzoo Münster“

Mittagspause

14.00 – 15.00 Mitgliederversammlung

Pause

15.15 – 15.45 Gero Hilken, Essen; „Galapagos – ein Paradies für Herpetologen und Ornithologen“

15.45 – 16.15 David Suryanto Kasih, Berlin; „Erfahrungen zu Draco volans

16.15 – 16.30 Andreas Huy, St.Ingbert; Utila Update

PAUSE

16.45 – 17.15 Uli Manthey, Berlin; „Auf der Suche nach Mantheyus phuwuanensis

17.15 – 18.15 Andrea Gläser – Trobisch, Dietmar Trobisch, Bilkheim; „Herpetologische Beobachtungen in Sumatras Provinzen Lampung und Jambi“

Abendessen

20.15 – 21.45 Christian Langner, Allwetterzoo Münster; „Auf der Suche nach einer der seltensten und bizarrsten Echsen der Welt – der Pinocchioanolis Anolis proboscis in Ecuador“

Sonntag 19.06.

10.00 – 11.00 Heiko Werning, Berlin; „Hasta la victoria siempre – auf Reptiliensuche auf Kuba“

Freitag 17.06

20.00 – 21.45 Philipp Wagner, Allwetterzoo Münster; Agamen Afrikas

Samstag 18.06.

10.00                  Begrüßung

10.15 – 10.45 Philipp Wagner, Allwetterzoo Münster; „Das ACCB in Kambodscha – ein Artenschutzprojekt des Allwetterzoos Münster“

10.45 – 11.15 Jürgen Starkes, Thomas Ackermann, Aachen; „Ein sandiger und nebliger Weg – zur Haltung und Nachzucht von Phrynocephalus arabicus

Pause

11.30 – 12.00 Dennis Kuhlmann, Essen; „Anolis roquet summus – ein Evergreen im Paludarium“

12.00 – 12.30 Kristina Theobald, Allwetterzoo Münster; „Ein rüstiger Rentner – Haltung und Zucht von Polychrus peruvianus im Allwetterzoo Münster“

Mittagspause

14.00 – 15.00 Mitgliederversammlung

Pause

15.15 – 15.45 Gero Hilken, Essen; „Galapagos – ein Paradies für Herpetologen und Ornithologen“

15.45 – 16.15 David Suryanto Kasih, Berlin; „Erfahrungen zu Draco volans

16.15 – 16.30 Andreas Huy, St.Ingbert; Utila Update

PAUSE

16.45 – 17.15 Uli Manthey, Berlin; „Auf der Suche nach Mantheyus phuwuanensis

17.15 – 18.15 Andrea Gläser – Trobisch, Dietmar Trobisch, Bilkheim; „Herpetologische Beobachtungen in Sumatras Provinzen Lampung und Jambi“

Abendessen

20.15 – 21.45 Christian Langner, Allwetterzoo Münster; „Auf der Suche nach einer der seltensten und bizarrsten Echsen der Welt – der Pinocchioanolis Anolis proboscis in Ecuador“

Sonntag 19.06.

10.00 – 11.00 Heiko Werning, Berlin; „Hasta la victoria siempre – auf Reptiliensuche auf Kuba“

Vortrag am 18.02.2022 – „Borneo… eine Reise nach Sarawak, Malaysia“ von Stefan Ziesmann

Liebe Mitglieder und Freunde der DGHT Stadtgruppe Münster,

wir freuen uns, dass wir in der kommenden Woche Stefan Ziesmann zu Gast haben werden, der uns mit seinem Fachvortrag die exotische Tropeninsel „Borneo“ näherbringen möchte.

Borneo ist die drittgrößte Insel der Erde und nach Neuguinea die zweitgrößte tropische Insel. Sie gehört zu den weltweit wichtigsten Biodiversitätshotspots und weist eine unglaubliche Vielfalt endemischer Tier- und Pflanzenarten auf.

Politisch teilen sich die Insel drei verschiedenen Staaten. Neben Indonesien und Malaysia, fällt ein kleiner Bereich im Nordwesten der Insel unter die Hoheit des Fürstentums Brunei.

Noch in den 1950er Jahren war Borneo zu über 90% mit tropischem Regenwald bedeckt. In den letzten Jahren vollzog sich hier, weitgehend unbeachtet von der Weltöffentlichkeit, ein dramatischer Wandel und der größte Teil dieser Jahrmillionen alten, unersetzlichen Wälder, fiel Bulldozern, Kettensägen und der menschlichen Gier nach billigem Palmöl zum Opfer. Der verbleibende Lebensraum so einzigartiger Flaggschiffarten wie Orang-Utan, Nasenaffe und Sumatra-Nashorn, ist heute auf weniger als ein Drittel seiner einstigen Ausdehnung geschrumpft. Sollte der Raubbau weiter so rasant voranschreiten wie bisher, werden auch die letzten Wälder Borneos in weniger als 10 Jahren vernichtet sein und Orang-Utans sowie unzählige andere Arten für immer verschwinden und das Schicksal des bornesischen Sumatra-Nashorns teilen, das bereits vor zwei Jahren für ausgestorben erklärt wurde. Einige Arten werden dann nur noch in zoologischen Einrichtungen zu beobachten sein, die meisten aber unbemerkt für immer verschwinden.

Stefan wird uns über seine Expedition in den malaiischen Teil Borneos berichten.   

Wir freuen uns, Euch hoffentlich wieder zahlreich in unserer Zooschule begrüßen zu dürfen.

Es gilt die 2G Regel. Wir kehren im Anschluss an den Vortrag im Restaurant Iridion in Mecklenbeck ein.

Jochen & Christian

2017 bereiste der Autor Sarawak, einen Bundesstaat im malaiischen Teil der Insel Borneo. Beeinflusst durch verschiedene Reiseberichte, begaben sich die Expeditionsteilnehmer dort auf die Suche nach Kannenpflanzen, Amphibien und Reptilien.

Da dies die erste Reise auf die südost-asiatische Insel war, wurde sich vorerst nur auf ein paar wenige Ziele beschränkt, um diese dafür intensiver erforschen zu können. Die  Reiseführte über Kuching in den Mulu-Nationalpark. Dort wurden diverse Kannenpflanzen auf unterschiedlichen Höhenstufen gefunden. Im Anschluss wurde in der Umgebung von Kuching nach Nasenaffen und diversen Amphibien und Reptilien gesucht.

Schildkrötentagung im Allwetterzoo Münster, 27. – 29.05.2022

Vortrag am 21.01.2022 – „Der Pamir – National Geographic Expedition“ von Philipp Wagner

Liebe Terrarienfreunde /innen ,

Wir freuen uns, dass wir trotz weiterhin angespannter Corona-Lage, auch im neuen Jahr planmäßig mit unseren DGHT-Treffen starten können.

Nach unserem überaus erfolgreichen Dezembervortrag freuen wir uns ganz besonders, zum Jahresbeginn mit einem weiteren „Knaller“ aufwarten zu können!

Am Freitag, dem 21.1.22 wird uns Philipp Wagner mit seinem Vortrag „Der Pamir – National Geographic Expedition“, auf das „Dach der Welt“ entführen. Eine Region, die zu den am wenigsten erforschten Gebieten unserer Erde gehört.

Einlass: 18:30 – 19 Uhr über den Zooeingang

Beginn des Vortrages: 19 Uhr in der Zooschule

Abendbeitrag:  3€

Gäste sind herzlichst Willkommen !

Im Anschluss werden wir beim Griechen „Irodion“ einkehren.

Mecklenbecker Straße 345, 48163 Münster

Im Moment gilt die 2G-Regel und bis zu 50 Personen dürfen

zum Vortrag kommen .

Wie es in der nächsten Woche, nach den neuen Beschlüssen

aussieht, ob dann 2G+/ geboostert ohne Test gilt, müssen wir

abwarten. Beim Griechen im Anschluss gilt die 2G+ Regel.

Wir freuen uns auf Euer zahlreiches Kommen!

Herzliche Grüße

Christian und Jochen

Marco-Polo-Schaf und die Schraubenziege gehören zu den Bewohnern des Pamir, der sich als Ausläufer des Himalajas über vier Länder Zentralasiens erstreckt. Außerdem leben dort ein paar Viehzüchter mit ihren Yaks aber auch ein paar wenige Amphibien und Reptilien. Darüber berichtet Philipp Wagner unter dem Titel „Der Pamir – National Geographic Expedition auf das Dach der Welt.“

Erst ein einziges Mal wurde der Pamir intensiv erforscht. Vor rund 90 Jahren unternahm eine deutsch-russisches Forschungsexpedition unter der Leitung von Willi Rickmer-Rickmers den Versuch den Zentralpamir zu vermessen und die Gletscher zu erforschen. Nur ein Zoologe war Mitglied der Expedition, so dass der Pamir auch heute noch als „unentdecktes Land“ gilt.

Frohe Weihnachten

Liebe Mitglieder und Freunde der DGHT-Stadtgruppe Münster,

wir wünschen Euch und Eueren Lieben ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute zum Neuen Jahr!

Wir hoffen Euch im kommenden Jahr, bei dann hoffentlich regelmäßiger stattfindenden Vorträgen, wieder zahlreich im Allwetterzoo begrüßen zu dürfen.

Das coronabedingt natürlich noch unverbindliche Vortragsprogramm für 2022 werden wir Euch in Kürze zusenden.

Bleibt gesund, herzlichst,
Jochen und Christian